Kompassder Pflege

Krankenhaus & Entlassung

Entlassmanagement: alle wichtigen Fragen

Die weitere medizinische und pflegerische Versorgung bereits während des Krankenhausaufenthalts sichern.

„Entlassmanagement – Voraussetzungen“: Eine Pflegefachperson bespricht mit einer pflegebedürftigen Person die weitere Versorgung nach einer Behandlung.
Vor der Freitagsentlassung liegt fest, wer am Wochenende Verbände wechselt und wo fehlende Medikamente erreichbar sind.

Die entscheidende Einordnung

Was ist bei Entlassmanagement zuerst zu klären?

Entlassmanagement soll eine lückenlose medizinische, pflegerische und soziale Anschlussversorgung ab dem tatsächlichen Entlasszeitpunkt organisieren.

Das Krankenhaus koordiniert mit Einwilligung; Krankenkasse, Pflegekasse, Praxen und Leistungserbringer entscheiden und erbringen ihre jeweiligen Leistungen.

Typischer Fehler: „Hausarzt kümmert sich“ ist kein Entlassplan, wenn Praxis, Termin, Rezept und Zwischenversorgung nicht bestätigt sind.

  1. 1Früh im Aufenthalt Entlassdatum, Wohnsituation und real verfügbare Hilfe mitteilen.
  2. 2Für jede benötigte Leistung Verordnung, Kostenträger, Anbieter und Starttermin festlegen.
  3. 3Arztbrief, Medikamentenplan, Pflegeüberleitung und Rezepte vor Abfahrt prüfen.

Voraussetzungen und Nachweise

Der fachliche Kurzcheck

Nach der Entlassung werden Medikamente, Pflege, Hilfsmittel oder Therapie benötigt. Die bisherige Wohn- und Pflegesituation reicht für den neuen Zustand nicht aus. Angehörige können wesentliche Versorgungsschritte nicht kurzfristig allein übernehmen.

Wichtige Unterlagen: Schriftlicher Entlassplan mit Verantwortlichen und Terminen; Arztbrief, Medikamentenplan, Verordnungen und Rezepte; Kontaktdaten bestätigter Dienste, Einrichtungen und weiterbehandelnder Praxen.

  1. 1Verordnete Anschlussleistungen haben unterschiedliche Budgets und Zuzahlungen; das Krankenhaus kann nicht jede private Wunschleistung finanzieren.
  2. 2Transport, Unterkunft und Pflegekosten werden vor Entlassung nach Kostenträger getrennt.
  3. 3Planung beginnt sobald ein nachstationärer Bedarf erkennbar ist. Kurz gültige Entlassverordnungen werden sofort an Kasse, Apotheke oder Dienst weitergegeben.

5 konkrete Leitfäden

Ratgeber zu Entlassmanagement

Jede Seite beantwortet eine klar abgegrenzte Frage und verweist auf offizielle Quellen.

„Entlassmanagement – Voraussetzungen“: Eine Pflegefachperson bespricht mit einer pflegebedürftigen Person die weitere Versorgung nach einer Behandlung.
Krankenhaus & Entlassung

Entlassmanagement: Voraussetzungen prüfen

Die weitere medizinische und pflegerische Versorgung bereits während des Krankenhausaufenthalts sichern. Für eine belastbare erste Einschätzung zu „Entlassmanagement“ werden Voraussetzungen, Zuständigkeit und erforderliche Nachweise getrennt geprüft.Ratgeber lesen
„Entlassmanagement – Antrag“: Eine Pflegefachperson bespricht mit einer pflegebedürftigen Person die weitere Versorgung nach einer Behandlung.
Krankenhaus & Entlassung

Entlassmanagement: So gehen Sie vor

Die weitere medizinische und pflegerische Versorgung bereits während des Krankenhausaufenthalts sichern. Beim Thema „Entlassmanagement“ führt der Ablauf vom ersten prüfbaren Schritt über die zuständige Stelle bis zur dokumentierten Entscheidung und Wiedervorlage.Ratgeber lesen
„Entlassmanagement – Unterlagen“: Eine Pflegefachperson bespricht mit einer pflegebedürftigen Person die weitere Versorgung nach einer Behandlung.
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Entlassmanagement: Wichtige Unterlagen

Die weitere medizinische und pflegerische Versorgung bereits während des Krankenhausaufenthalts sichern. Für „Entlassmanagement“ ordnet die Checkliste die entscheidenden Nachweise nach Zweck, Aktualität und Zuordnung, damit keine unübersichtliche Akte entsteht.Ratgeber lesen
„Entlassmanagement – Kosten“: Eine Pflegefachperson bespricht mit einer pflegebedürftigen Person die weitere Versorgung nach einer Behandlung.
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Entlassmanagement: Kosten und Finanzierung

Die weitere medizinische und pflegerische Versorgung bereits während des Krankenhausaufenthalts sichern. Bei „Entlassmanagement“ trennt die Kostenprüfung Leistungsrahmen, Eigenanteile, Zusatzkosten und Folgekosten, bevor Geld ausgegeben oder ein Vertrag unterschrieben wird.Ratgeber lesen
„Entlassmanagement – Fristen“: Eine Pflegefachperson bespricht mit einer pflegebedürftigen Person die weitere Versorgung nach einer Behandlung.
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Entlassmanagement: Fristen und Termine

Die weitere medizinische und pflegerische Versorgung bereits während des Krankenhausaufenthalts sichern. Für „Entlassmanagement“ ordnet der Fristenplan Startdatum, Rückfragen, Entscheidung, Folgeversorgung und erneute Prüfung mit klaren Wiedervorlagen.Ratgeber lesen

Offizielle Quellen und fachlicher Rahmen

Die Inhalte wurden am 10.07.2026 anhand der folgenden offiziellen Grundlagen geprüft. Die konkrete Entscheidung trifft die zuständige Stelle im Einzelfall.

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