Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: 19. Juli 2026. Diese Bedingungen regeln die Nutzung der Website, der Nutzerkonten und der digitalen Pflegeorganisationsfunktionen von Kompass der Pflege.
1. Anbieter und Geltungsbereich
WebSeo GmbH
Röderstraße 1, 01454 Radeberg
Vertretungsberechtigte Geschäftsführer: Sven Hauswald und Justin Hauswald
Telefon: 03528 4029727
E-Mail: support@kompass-der-pflege.de
Registergericht: Amtsgericht Dresden, HRB 46982
USt-IdNr.: DE456336472
Die Bedingungen gelten für Verträge über die auf der Website angebotenen digitalen Leistungen. Abweichende Bedingungen von Nutzern gelten nur, wenn sie ausdrücklich vereinbart wurden.
2. Leistungsumfang
Kompass der Pflege stellt Werkzeuge bereit, mit denen Nutzer Pflegeprofile, Aufgaben, Fristen, Termine, Dokumente, Kontakte und vorbereitete Schreiben organisieren können. Der konkrete Umfang ergibt sich aus der jeweiligen Leistungs- und Paketbeschreibung. Funktionen können von einem aktiven Konto, einem gebuchten Paket oder einer technischen Konfiguration abhängen.
3. Fachliche Grenzen
Die Anwendung unterstützt bei Organisation und Vorbereitung. Sie ersetzt keine Pflegeberatung, medizinische Diagnose, Rechtsberatung, Steuerberatung oder Vertretung durch eine dazu befugte Person. Rechner, Checks, Vorlagen und KI-gestützte Vorschläge sind unverbindlich. Über Pflegegrad, Leistungen, Fristen und Anträge entscheidet die zuständige Kasse, Behörde oder andere Stelle.
4. Vertragsschluss, Korrektur und Vertragstext
Vor einer zahlungspflichtigen Bestellung werden Produkt, Gesamtpreis einschließlich Umsatzsteuer, Abrechnungszeitraum, Laufzeit, Verlängerung, Kündigung und Zahlungsart zusammengefasst. Eingaben und Zahlungsart können bis zum Betätigen der Schaltfläche „Zahlungspflichtig bestellen“ korrigiert werden. Danach bestätigt der Anbieter den Eingang elektronisch. Der Vertragstext mit Bestelldaten, diesen AGB und der Widerrufsbelehrung wird per E-Mail auf einem dauerhaften Datenträger bereitgestellt und in den Vertrags- und Rechnungsdaten des Kontos gespeichert. Vertragssprache ist Deutsch.
Nutzer müssen zutreffende Kontaktdaten angeben und ihre Zugangsdaten vor dem Zugriff Dritter schützen. Handlungen im Konto werden dem Kontoinhaber zugerechnet, soweit er sie veranlasst hat oder einen vermeidbaren unbefugten Zugriff nicht rechtzeitig meldet.
5. Pakete, Preise und Zahlung
Leistungsumfang, Preis, Abrechnungszeitraum, Laufzeit und verfügbare Zahlungsarten werden vor dem kostenpflichtigen Abschluss angezeigt. Rechnungen und Zahlungsbestätigungen können elektronisch bereitgestellt werden. Bei fehlgeschlagener oder überfälliger Zahlung kann der kostenpflichtige Umfang nach vorheriger Information eingeschränkt werden; gesetzliche Rechte bleiben unberührt.
6. Laufzeit und Kündigung
Laufzeit, Verlängerung und Kündigungsbedingungen richten sich nach dem gewählten Angebot und den Informationen im Bestellprozess. Eine Kündigung kann jederzeit über den Kontobereich, die ständig erreichbare Funktion „Verträge hier kündigen“ oder in Textform an die oben genannte Kontaktadresse erklärt werden. Bereits entstandene Zahlungsansprüche und zwingende gesetzliche Rechte bleiben bestehen.
7. App-Lizenz
Soweit ein Paket einen App-Lizenzcode umfasst, ist dieser dem Konto zugeordnet und darf nur im vertraglich vorgesehenen Umfang genutzt werden. Der Code darf nicht öffentlich gemacht, verkauft oder ohne Berechtigung weitergegeben werden. Bei Vertragsende, Missbrauch oder Wegfall der Paketberechtigung kann die Lizenz deaktiviert werden.
8. Pflichten der Nutzer
Nutzer dürfen nur Daten eingeben, die sie rechtmäßig verarbeiten und für die Nutzung der gewählten Funktionen verwenden dürfen. Unzulässig sind rechtswidrige Inhalte, Schadsoftware, automatisierte Überlastungsversuche, Umgehung von Schutzmaßnahmen und Zugriffe auf fremde Konten. Bei Daten über andere Personen sind deren Rechte und erforderliche Einwilligungen zu beachten.
9. Verfügbarkeit und Änderungen digitaler Produkte
Vorübergehende Einschränkungen können für erforderliche Wartung, Sicherheitsmaßnahmen, Fehlerbehebung oder die Abwehr konkreter Angriffe notwendig sein. Änderungen eines kostenpflichtigen digitalen Produkts erfolgen ohne zusätzliche Kosten und nur aus einem im Vertrag benannten triftigen Grund, etwa zur Anpassung an zwingendes Recht, zur Schließung einer Sicherheitslücke oder zur Erhaltung technischer Kompatibilität. Nutzer werden klar und verständlich informiert. Beeinträchtigt eine Änderung die Zugriffsmöglichkeit oder Nutzbarkeit mehr als nur unerheblich, erfolgt die Information mindestens 30 Tage vorher auf einem dauerhaften Datenträger; gesetzliche Rechte auf unentgeltliche Beendigung oder unveränderte Nutzung bleiben unberührt. Eine ununterbrochene Verfügbarkeit kann wegen angekündigter Wartung, Internetstörungen, höherer Gewalt und Ausfällen externer Anbieter nicht zugesagt werden.
10. Vom Nutzer gespeicherte Inhalte
Die Rechte an eigenen Inhalten verbleiben beim jeweiligen Rechteinhaber. Nutzer räumen dem Anbieter nur die technisch erforderlichen Befugnisse ein, um Inhalte zu speichern, zu sichern, anzuzeigen und innerhalb der ausgewählten Funktionen zu verarbeiten. Nach Vertragsende können gesetzliche Aufbewahrungspflichten und Sicherungszyklen einer sofortigen vollständigen Entfernung einzelner Kopien entgegenstehen.
11. Haftung
Für Vorsatz, grobe Fahrlässigkeit, Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften gilt die gesetzliche Haftung. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, soweit das Gesetz dies zulässt. Nutzer bleiben dafür verantwortlich, Fristen, Anträge, Berechnungen und vorbereitete Schreiben vor Verwendung zu prüfen.
12. Datenschutz
Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten stehen in der Datenschutzerklärung. Besondere Gesundheits- und Pflegedaten sollten nur im erforderlichen Umfang eingetragen und nicht unkontrolliert geteilt werden.
13. Verbraucherstreitbeilegung
Die WebSeo GmbH ist nicht verpflichtet und nimmt derzeit nicht freiwillig an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teil. Unabhängig davon erhalten Verbraucher nach einer nicht beigelegten Streitigkeit die gesetzlich erforderliche Information in Textform.
14. Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts, soweit zwingender Verbraucherschutz nicht entgegensteht. Gesetzliche Gerichtsstände bleiben unberührt. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt.